Philosophie

Die aktuellen Erkenntnisse über psychische Erkrankungen zeigen, dass vielfältige soziale, biologische wie auch psychologische Faktoren zu deren Entstehung und Aufrechterhaltung beitragen. So können z. B. Beziehungskrisen oder soziale Probleme wie Entwurzelung, Arbeitslosigkeit oder Vereinsamung ebenso zu schweren Depressionen führen wie genetisch bedingte, von äußeren Auslösern weitgehend unbeeinflusste Erkrankungen. Entsprechend vielfältig muss auch die Behandlung sein.

Im Mittelpunkt der Therapie steht die vertrauensvolle Beziehung zum Patienten, die seine aktuelle Befindlichkeit ebenso berücksichtigt wie sein Krankheitsverständnis und seine individuellen Therapieziele. Neben verschiedenen, auf die einzelnen Krankheitsbilder zugeschnittenen, psychotherapeutischen Verfahren kommen Psychopharmaka und sozialpsychiatrische Methoden zur Anwendung. In Abhängigkeit von der Ursache, der Art und der Schwere der Erkrankung, werden diese Verfahren in jedem einzelnen Fall unterschiedlich gewichtet.   

Das Behandlungsteam ist entsprechend diesem Ansatz multiprofessionell und besteht aus Ärzten, Psychologen, Pflegekräften, Ergo- und Kunsttherapeuten, Sozialarbeitern, Physio-, Tanz- und Konzentrativen Bewegungstherapeuten.

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